
Stelle einen Timer auf neunzig Sekunden, schreibe stichwortartig alles auf, was noch im Kopf rauscht: offene Punkte, Gefühle, Fragen. Dann markiere einen nächsten minimalen Schritt. Dieser Blitz‑Download entlastet Arbeitsgedächtnis, schafft Fokus und beendet Grübelschleifen. Klebe eine kleine Vorlage neben den Monitor, damit der Einstieg leicht fällt. Nach einer Woche wirst du schneller umschalten können. Teile ein Foto deiner Vorlage, vielleicht inspiriert es andere.

Spiele den Refrain deines Lieblingssongs, rieche an etwas Angenehmem oder betrachte ein Foto, das dich aufrichtet. Sechzig bis neunzig Sekunden reichen, um Motivation und Offenheit zu erhöhen. Diese gezielte Dosis positiver Emotionen macht dich nicht naiv, sondern resilienter. Kopple das Ritual an die Kaffeepause oder das Schließen eines Tabs. Erzähle uns in den Kommentaren, welcher Refrain dich zuverlässig hebt, damit wir eine gemeinsame Playlist erstellen.

Plane zwischen Gesprächen konsequent fünf Minuten Luft ein, auch wenn es nur für zwei tiefe Atemzüge und einen Schluck Wasser reicht. Diese mikrohaften Pausen verbessern Erinnerungsleistung und Stimmung spürbar. Nutze automatische Verkürzungen im Kalender, etwa 25 statt 30 Minuten. Kommuniziere die Praxis im Team, damit alle profitieren. Nach wenigen Tagen sinkt die gefühlte Hetze. Berichte, welche Einstellung für dich praktikabel ist und warum.
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